Alter Wein in neuen Boxhandschuhen? Die Active Clubs als Kameradschaftsmodell 2.0

Vermummte Männer tragen Banner "Deutsche Bombenopfer sind KEINE Täter" - Germania Active Club Foto: Bastian Stock

Sportlich, stylish, brutal – die „Active Clubs“ inszenieren sich als moderne Bewegung: sportorientiert, dezentral organisiert und international präsent – zunehmend auch in Deutschland. Doch was verbirgt sich hinter der Fassade aus Fitness, Lifestyle und Männlichkeitskult? In seinem Beitrag geht Bastian Stock der Frage nach, ob wir es mit einer radikalisierten Neuauflage alter Neonazistrukturen zu tun haben – oder mit einer noch gefährlicheren Weiterentwicklung.

Rechtsextremismus im Stadt-Land-Gefüge: Performanzen und soziale Räume

Karte: Rechte Gewalt in Hamburg

In diesem Blog-Beitrag stellen Kerstin Thieler und Daniel Gerster das Forschungsprojekt „Hamburg rechtsaußen. Rechtsextreme Gewalt- und Aktionsformen in, mit und gegen städtische Gesellschaft 1945 bis Anfang der 2000er Jahre“ (HAMREA) vor, das die Aktivitäten der extremen Rechten in Hamburg nach 1945 untersucht. Von besonderem Interesse sind die gesellschaftliche Gegenwehr und die Reaktionen der Betroffenen rechter Gewalt, ebenso wie die Frage, wie sich staatliche Akteure und Behörden gegenüber der extremen Rechten positionierten und wie sie auf diese reagierten.

Neurechte Erzählgemeinschaften und konservative Krisennarrative

Verschiedene Bücher zum Thema Neue Rechte und Konservatismus

Rechtes Denken wird oft über einzelne Ideologieelemente wie Ultranationalismus oder Antisemitismus definiert. In „Die Erzählgemeinschaft der Neuen Rechten“ entwickelt Felix Schilk einen neuen erzähltheoretischen Zugang zu rechter Ideologie. Durch diesen Ansatz wird deutlich, wie rechtes Denken an kulturkritische Alltagsdeutungen anschließt und langfristig das kulturelle Wissensrepertoire der Gesellschaft prägt.

Ostdeutsche Landtagswahlen im Fokus: Wie groß ist die Bedrohung durch Rechtsextremismus?

Nachdem im Mai und Juni auf der kommunalen Ebene gewählt wurde, finden im September in Brandenburg, Sachsen und Thüringen Landtagswahlen statt. Gideon Botsch von der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle (EJGF) der Universität Potsdam, Marius Dilling vom Else-Frenckel-Brunswik-Institut (EFBI) der Universität Leipzig und Cornelius Helmert vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena diskutieren im Gespräch mit Viktoria Kamuf vom Wi-REX die bisherigen Wahlergebnisse, ihre Folgen für die demokratische Kultur und wie demokratische Spielräume wieder vergrößert werden könnten.

Hass, Pixel und Metapolitik – Wie Rechtsextreme in Deutschland daran scheitern, Anschluss an die Gaming-Szene zu finden

Spielekonsole vor schwarzem Hintergrund

Metapolitik ist das Buzz-Word der Identitären Bewegung und anderer rechtsextremer Gruppierungen. Dabei setzen sie unter anderem auf ideologisierte kulturelle Produkte. Auch mit extremistischen Videospielen versuchen die Feinde der Demokratie die Gesellschaft zu unterwandern. In diesem Beitrag zeigen Matthias Heider und Dominik Lux wie vor allem die deutschsprachige rechte Gaming-Szene agiert – und scheitert.

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