Events
On this page, in addition to events of the Right-Wing Studies Knowledge Network (Wi-REX) , we also announce other conferences, seminars, workshops, etc. concerned with the phenomenon of right-wing extremism or related topics.
Ringvorlesung: Rechtsextremismus, Recht und Justiz
- WiSe 2025/26, donnerstags 18-20 Uhr
- FU Berlin
- Ringvorlesung
- Website
Wie hängen Rechtsextremismus, Recht und Justiz zusammen? Welche Rolle spielt rechtsextreme Ideologie vor Gericht? Was zeigen Prozesse gegen rechte Gewalt über den juristischen und gesellschaftlichen Umgang mit Rechtsextremismus? Diesen und ähnlichen Fragen widmet sich die vierte Auflage der Gesicht Zeigen!-Ringvorlesung „Rechtsextremismus, Recht und Justiz“ ab Mitte Oktober an der Freien Universität Berlin. In zehn Veranstaltungen beleuchten Expert*innen aus juristischer Praxis, Wissenschaft und Zivilgesellschaft unterschiedliche Schwerpunkte von der Diskussion um Parteiverbotsverfahren über die strafrechtliche Verfolgung rechter Gewalt bis hin zur juristischen Aufarbeitung des Attentats von Hanau.
Dialoge über Extremismusprävention
- 16.12.2025
- Online
- Online-Veranstaltung
- Website
Am 16.12.2025 von 10:00 bis 12:00 Uhr veranstaltet Camino eine Online-Informationsveranstaltung zur Extremismusprävention im digitalen Raum. Die Veranstaltung stellt den Auftakt einer Dialogveranstaltung dar, welche jeweils zum Jahresende stattfinden wird. In der ersten Ausgabe ist Adrian Stuiber zu Gast bei Camino. Er ist Mitarbeiter im Projekt dist[ex] des Interdisziplinären Zentrums für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung e.V. (IZRD) und Experte für Extremismusprävention im Onlinekontext. Gemeinsam mit ihm wird die Attraktivität von Onlineplattformen beleuchtet, die diese sowohl auf Jugendliche als auch auf
extremistische Akteure ausüben. Dabei werden auch die zugrunde liegende Mechanismen des Digitalraums untersucht. Anschließend soll der Frage nachgegangen werden, welche Bedarfe sich für die Präventionspraxis daraus ableiten lassen und inwiefern es bewährte Ansätze zur Arbeit im digitalen Raum gibt. In der zweiten Hälfte der Veranstaltung öffnen wir das Format für eine Diskussion von Fragen aus dem Publikum. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Evaluation des Programmbereichs der Innovationsprojekte Extremismusprävention des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ statt.
Soziale Bedingungen terroristischen Handelns: Das Beispiel des NSU
- 18.12.2025
- Online
- Online-Diskussion
- Website
Terrorismus ist, selbst wenn die Tat durch Einzelne begangen wird, in vielfältiger Weise eingebettet in gesellschaftliche Zusammenhänge, ohne die seine Entstehung und die konkreten Taten nicht verstanden werden können. Der Vortrag beleuchtet diese Einbettung und geht dabei insbesondere auf das Unterstützungsnetzwerk ein, ohne das der rechtsterroristische NSU seine bundesweite Mordserie nicht hätte begehen können.
Zeitgeschichtliche Perspektiven auf die radikale Rechte in der „Bonner Republik“
- 19.01.2026
- Online
- Online-Diskussion
- Website
Mit der zweiten Bundestagswahl 1953 endete die förmliche Präsenz der radikalen Rechten im Bonner Parlament. Norbert Frei fragt nach den Bedingungen und Konsequenzen dieser aus heutiger Perspektive erstaunlichen Entwicklung und zeichnet die späteren bundespolitischen Anläufe rechtsradikaler Parteien nach, die bis zum Einzug der AfD in den Bundestag 2017 erfolglos blieben. Ergeben sich daraus Einsichten für die Gegenwart?
Abschlusstagung des RaisoN-Projekts
- 20.05.2026
- Köln
- Tagung
- Website
"ICH DENKE, DIE HABEN DIESE GEFAHR, DIE VON DIESER IDEOLOGIE AUSGEHT,
NOCH NICHT VERSTANDEN." - Forschungs-Praxisdialog zu Auswirkungen von Verschwörungsideologien
in Familien, Freundeskreisen und anderen sozialen Nahräumen. Das Projekt ist ein gemeinsames Vorhaben der TH Köln und der Universität zu Köln: Es untersucht, welche Auswirkungen insbesondere völkisch-autoritäre Verschwörungsideologien auf den sozialen Nahraum haben und welche Herausforderungen sich daraus für die Praxis
der Beratungsarbeit im Kontext Sozialer Arbeit und der politischen Bildung ergeben. Auf der Tagung werden die Forschungsergebnisse der Praxis zugänglich gemacht und es soll im Dialog zwischen Praxispartner*innen und Wissenschaftler*innen diskutiert werden, wie diese gewonnenen Forschungsergebnisse in die Praxis übertragen werden können.
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