Rechtsextremismus im Stadt-Land-Gefüge: Performanzen und soziale Räume

Karte: Rechte Gewalt in Hamburg

In diesem Blog-Beitrag stellen Kerstin Thieler und Daniel Gerster das Forschungsprojekt „Hamburg rechtsaußen. Rechtsextreme Gewalt- und Aktionsformen in, mit und gegen städtische Gesellschaft 1945 bis Anfang der 2000er Jahre“ (HAMREA) vor, das die Aktivitäten der extremen Rechten in Hamburg nach 1945 untersucht. Von besonderem Interesse sind die gesellschaftliche Gegenwehr und die Reaktionen der Betroffenen rechter Gewalt, ebenso wie die Frage, wie sich staatliche Akteure und Behörden gegenüber der extremen Rechten positionierten und wie sie auf diese reagierten.

Der Halle-Prozess: Hintergründe und Perspektiven

Prozesssaal; Foto: Jakob Schreiter

In diesem Beitrag stellen zwei der Herausgeber*innen, Christina Brinkmann und Jakob Schreiter, den bei Spector Books erschienenen Band „Der Halle-Prozess: Hintergründe und Perspektiven“ vor.

Vier Jahre nach Hanau – Perspektiven zum Rechtsterrorismus in Deutschland

Gedenk-Demonstration zum 4. Jahrestag des Anschlags in Hanau, Bild: Viktoria Kamuf

Am 19. Februar 2024 jährt sich der rechtsterroristische Anschlag in Hanau zum vierten Mal. Die Namen der Menschen, die aus rassistischen Motiven ermordet wurden, dürfen nicht vergessen werden: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. Dieser Beitrag von Yassir Jakani reflektiert das Postulat einer adäquaten Erinnerungskultur zwischen gesellschaftlichen Aushandlung-, Artikulations- und Anerkennungsprozessen sowie einer notwendigen Selbstorganisation der Opfer und Betroffenen. Er verhandelt historische Kontinuitäten und Brüche rechtsextremer Gewalt in Deutschland und diskutiert die Relevanz und Herausforderungen einer opferzentrierten Erinnerungskultur.

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