Hass im digitalen Raum – und wie das Projekt deras_on dagegenarbeitet

Hände halten Smartphone

Der Beitrag von Sofia Hernández, Tila Mendonca und Daniel Speer beleuchtet, wie das Modellprojekt deras_on antisemitischen und verschwörungsideologischen Kommentaren auf Social Media pädagogisch begegnet – direkt dort, wo Radikalisierung sichtbar wird: in den Kommentarspalten. Anhand konkreter Beispiele zeigt er, wie digitale Interventionen gestaltet und wissenschaftlich ausgewertet werden.

Spielarten extremistischer Kommunikation in Gaming-Welten

Gamingtastatur mit Hand

In diesem Beitrag untersucht Lars Wiegold Spielarten extremistischer Kommunikation auf Game- und Modifikationsplattformen wie Roblox und ModDB. Anhand empirischer Befunde aus dem Forschungsprojekt RadiGaMe zeigt sich, dass extrem rechte Akteure gezielt die kreativen und interaktiven Möglichkeiten dieser Plattformen zur Verbreitung ideologischer Inhalte nutzen. Neben menschenverachtenden Inhalten finden sich jedoch auch Ansätze für präventive und demokratiebildende Formate, etwa durch Serious Games oder kreative Bildungsangebote. Wiegolds Analyse unterstreicht die Notwendigkeit, Gaming-Plattformen als soziale Lebenswelten ernst zu nehmen und plattformspezifische Präventionsstrategien zu entwickeln.

Klimawandelleugnung in der (extremen) Rechten: Das Narrativ der Ökodiktatur

Ausgetrockneter Boden. Fotografin: Maud Correa

Das Verschwörungsnarrativ einer „Ökodiktatur“ spielt eine zentrale Rolle in der Klimawandelleugnung von (extrem) rechten Akteur*innen wie der AfD. Im Beitrag stellen Marc Blüml, Robin Sachsenröder und Pauline Philipp die Ergebnisse einer online-ethnographischen Erhebung auf sozialen Medien vor, die im Rahmen eines Forschungspraktikums an der Goethe-Universität erhoben wurden. Darin wird deutlich, dass das Narrativ sich nicht nur gegen dringend notwendige Klimaschutzmaßnahmen stellt, sondern durchsetzt ist von misogyner, queerfeindlicher und rassistischer Menschenfeindlichkeit.

Hass, Pixel und Metapolitik – Wie Rechtsextreme in Deutschland daran scheitern, Anschluss an die Gaming-Szene zu finden

Spielekonsole vor schwarzem Hintergrund

Metapolitik ist das Buzz-Word der Identitären Bewegung und anderer rechtsextremer Gruppierungen. Dabei setzen sie unter anderem auf ideologisierte kulturelle Produkte. Auch mit extremistischen Videospielen versuchen die Feinde der Demokratie die Gesellschaft zu unterwandern. In diesem Beitrag zeigen Matthias Heider und Dominik Lux wie vor allem die deutschsprachige rechte Gaming-Szene agiert – und scheitert.

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